Raststätten Monopol treibt Preise - ADAC Präsident kritisiert

Familie Cappuyns aus Belgien, auf dem Weg nach Innsbruck: "Wir fahren nur die Autohöfe an, die sind viel günstiger. Wir sind eine große Familie, wenn wir unterwegs etwas essen und noch tanken müssen, kommen bei den Autohöfen gleich mehr als 10 Euro Ersparnis zusammen."

Der Bund hat die ehemals staatlichen Autobahn-Raststätten privatisiert und sie mit einem staatlich abgesicherten, aber unrechtmäßigen Monopol ausgestattet. Sie gehören überwiegend einer britischen „Heuschrecke“. Das Monopol hat dazu geführt, dass auf der Autobahn die Preise explodieren. Ganze Bevölkerungsgruppen können sich dies nicht mehr leisten und wandern zu den privaten mittelständischen Autohöfen ab, die unmittelbar in Autobahnausfahrtsbereichen liegen und dort schlagkräftig und freundlich mit einem hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnis aufwarten.

Stärkt ehem. Bayerischer Ministerpräsident eine „britische Heuschrecke“ zu Lasten des Mittelstands?

Autohof-Denunzierungsschreiben von Markus Löw von der Tank & Rast wird veröffentlicht
(ansehen und Stellungnahme)

Die autohof.net-Redaktion sprach mit dem Vorstand Alexander Ruscheinsky und dem Geschäftsführer Herbert Quabach des Verbandes Deutscher Autohöfe (kurz VEDA).

Vier bayerischen Autohöfen platzt wegen überflüssigen Raststätten-Neubauten der Kragen

Neue Zahlen über die Wirtschaftlichkeit jüngst errichteter Autobahn-Raststätten schrecken auf. Vier Autohöfe an der Autobahn A93 zwischen Regensburg und Hof gehen nun gegen den weiteren Neubau zweier Autobahn-Raststätten Waldnaabtal auf die Barrikaden. Und dies zu Recht: Dieser Streckenzug ist, was Tanken, Essen und Trinken, Sanitäreinrichtungen und Kundenparkplätze betrifft, bereits deutlich überversorgt. Auf nur 70 km stehen vier große Anlagen mit den Autohöfen 24-Wernberg-Köblitz, Bergler in Neuhaus-Windischeschenbach, ARAL-Mitterteich und Shell-Thiersheim zur Verfügung. Dies heißt längstens alle 25 km bekommt der Autobahn-Benutzer seit Jahren unmittelbar im Ausfahrtsbereich der Autobahn alles das, was er unterwegs benötigt. Nun platzieren der Bund und das Land Bayern zwei weitere Versorgungsstationen ohne sichtbaren Bedarf mitten zwischen die Autohöfe. Den Kunden sogar zum Nachteil, denn sie erwartet dort an der Tankstelle, beim Essen und Trinken und auf der Toilette deutlich teurere Preise. Wie das funktionieren soll? Mit einer vielfach größeren Autobahnausschilderung und irreführenden, die Autohöfe diskriminierenden Entfernungsangaben, will man den Kunden in die eigenen, sprich dem britischen Private Equity Fonds, Fa. Terra, gehörenden, Anlagen leiten.
Die vier betroffenen Autohöfe fordern einen Stopp dieses Vorhabens und verweisen auf aktuelle Bezugsfälle mit katastrophaler Wirtschaftlichkeit.

Auf Autohöfen ein "kleines Geschäft machen"
70/50 Cent Sommeraktion von über 35 VEDA-Autohöfen

70 Cent zahlen und nur noch einen Wertbon von 50 Cent zurückbekommen. Solche Toilettengebühren an der Autobahn-Raststätte sorgen seit einiger Zeit für massiven Groll bei Kundschaft. Groll, der auch die Autohöfe betrifft – obwohl diese ihre Toilettengebühren unverändert zu 100 Prozent rückvergüten. Um den feinen Unterschied in Sachen Kundenfreundlichkeit unverwechselbar zu machen, setzen über 35 VEDA-Autohöfe nun noch eins drauf: Zur Sommerreisezeit 2013 wird die Pinkelgebühr von 50 Cent mit 70(!) Cent rückvergütet. Der Wertbon der Autohöfe wird zum echten Mehrwert-Bon!
Bis zu 11 Cent müssen Autofahrer an Autobahn-Tankstellen mehr für Sprit zahlen, dies war in der ADAC Motorwelt vom Januar 2013 zu lesen. Der ADAC hat die Preise auf und neben der Autobahn verglichen. Abfahren lohnt sich. Im Durchschnitt wurden 3 Cent/Liter Ersparnis festgestellt und manche autobahnnahen Tankstellen waren sogar bis zu 11 Cent billiger.
Auch beim großen ADAC-Rastanlagen-Test 2012 ein klares Ergebnis: Bei 19 getesteten Autobahn-Raststätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz gab es bei den Preisen im Restaurant, Tankstellenshop und auf der Tankstelle nur dreimal „ausreichend“, sonst durchgehend nur „mangelhaft“ und „sehr mangelhaft“. Viel besser schneiden die Autohöfe ab, die ebenso auf der Autobahn beschildert sind. Die Hälfte der sechs getesteten Autohöfe bekam hier ein „gut“, zweimal gab es ein „ausreichend“ und nur einmal ein „mangelhaft“.

ADAC stellt bis zu 11 Cent Preisunterschied fest! Es lohnt sich für alle Autobahnbenutzer immer mehr die Autobahn zur eigenen Versorgung zu verlassen und insbesondere Autohöfe, die direkt an den Autobahnausfahrten liegen, für eine Pause anzusteuern. Dort spart man im Vergleich zu den Autobahn-Raststätten mittlerweile viel Geld.
Bis zu 11 Cent müssen Autofahrer an Autobahn-Tankstellen mehr für Sprit zahlen, dies war in der ADAC Motorwelt vom Januar 2013 zu lesen. Der ADAC hat die Preise auf und neben der Autobahn verglichen. Abfahren lohnt sich. Im Durchschnitt wurden 3 Cent/Liter Ersparnis festgestellt und manche autobahnnahen Tankstellen waren sogar bis zu 11 Cent billiger.
Auch beim großen ADAC-Rastanlagen-Test 2012 ein klares Ergebnis: Bei 19 getesteten Autobahn-Raststätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz gab es bei den Preisen im Restaurant, Tankstellenshop und auf der Tankstelle nur dreimal „ausreichend“, sonst durchgehend nur „mangelhaft“ und „sehr mangelhaft“. Viel besser schneiden die Autohöfe ab, die ebenso auf der Autobahn beschildert sind. Die Hälfte der sechs getesteten Autohöfe bekam hier ein „gut“, zweimal gab es ein „ausreichend“ und nur einmal ein „mangelhaft“.

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