Autohöfe an der Autobahn immer beliebterDie von der Vereinigung deutscher Autohöfe organisierte 70/50 Aktion, bei jeder Toilettengang mit einem 20 Cent Geschenk belohnt wurde, hat im vergangen Sommer für großes Aufsehen und mediales Interesse gesorgt.

Dabei wurde das hervorragende Preis-/Leistungsverhältnis der Autohöfe an der Tankstelle und im Restaurant in den Fokus der Autobahnnutzer gebracht. Auch beim ADAC- Raststätten-Test schnitt man wieder außerordentlich gut ab. Die Autohöfe sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Autobahn und bergen für Bund und Länder ein Einsparpotenzial von 1 Milliarde Euro.

„Jetzt red i“ ist eine Bürgersendung des Bayerischen Fernsehens, die sich seit 1971 aktuellen Themen von Bürgern widmet.

Themen über die sich Bürger aufregen, stehen im Mittelpunkt der Berichterstattungen.
Auch die Vereinigung Deutscher Autohöfe (VEDA e.V.) ärgert sich über Steuerverschwendung und Behördenwillkür:

Raststätten Monopol treibt Preise - ADAC Präsident kritisiert

Familie Cappuyns aus Belgien, auf dem Weg nach Innsbruck: "Wir fahren nur die Autohöfe an, die sind viel günstiger. Wir sind eine große Familie, wenn wir unterwegs etwas essen und noch tanken müssen, kommen bei den Autohöfen gleich mehr als 10 Euro Ersparnis zusammen."

Der Bund hat die ehemals staatlichen Autobahn-Raststätten privatisiert und sie mit einem staatlich abgesicherten, aber unrechtmäßigen Monopol ausgestattet. Sie gehören überwiegend einer britischen „Heuschrecke“. Das Monopol hat dazu geführt, dass auf der Autobahn die Preise explodieren. Ganze Bevölkerungsgruppen können sich dies nicht mehr leisten und wandern zu den privaten mittelständischen Autohöfen ab, die unmittelbar in Autobahnausfahrtsbereichen liegen und dort schlagkräftig und freundlich mit einem hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnis aufwarten.

Stärkt ehem. Bayerischer Ministerpräsident eine „britische Heuschrecke“ zu Lasten des Mittelstands?

Autohof-Denunzierungsschreiben von Markus Löw von der Tank & Rast wird veröffentlicht
(ansehen und Stellungnahme)

Die autohof.net-Redaktion sprach mit dem Vorstand Alexander Ruscheinsky und dem Geschäftsführer Herbert Quabach des Verbandes Deutscher Autohöfe (kurz VEDA).

Vier bayerischen Autohöfen platzt wegen überflüssigen Raststätten-Neubauten der Kragen

Neue Zahlen über die Wirtschaftlichkeit jüngst errichteter Autobahn-Raststätten schrecken auf. Vier Autohöfe an der Autobahn A93 zwischen Regensburg und Hof gehen nun gegen den weiteren Neubau zweier Autobahn-Raststätten Waldnaabtal auf die Barrikaden. Und dies zu Recht: Dieser Streckenzug ist, was Tanken, Essen und Trinken, Sanitäreinrichtungen und Kundenparkplätze betrifft, bereits deutlich überversorgt. Auf nur 70 km stehen vier große Anlagen mit den Autohöfen 24-Wernberg-Köblitz, Bergler in Neuhaus-Windischeschenbach, ARAL-Mitterteich und Shell-Thiersheim zur Verfügung. Dies heißt längstens alle 25 km bekommt der Autobahn-Benutzer seit Jahren unmittelbar im Ausfahrtsbereich der Autobahn alles das, was er unterwegs benötigt. Nun platzieren der Bund und das Land Bayern zwei weitere Versorgungsstationen ohne sichtbaren Bedarf mitten zwischen die Autohöfe. Den Kunden sogar zum Nachteil, denn sie erwartet dort an der Tankstelle, beim Essen und Trinken und auf der Toilette deutlich teurere Preise. Wie das funktionieren soll? Mit einer vielfach größeren Autobahnausschilderung und irreführenden, die Autohöfe diskriminierenden Entfernungsangaben, will man den Kunden in die eigenen, sprich dem britischen Private Equity Fonds, Fa. Terra, gehörenden, Anlagen leiten.
Die vier betroffenen Autohöfe fordern einen Stopp dieses Vorhabens und verweisen auf aktuelle Bezugsfälle mit katastrophaler Wirtschaftlichkeit.

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