Eine Kaffeepause auf Autobahn-Raststätten bald nur noch ein Privileg für Gutverdiener?Der Streit um die Einführung einer Pkw-Maut rückt auch die immensen Kosten, die für den Erhalt unserer Straßen notwendig sind, in den Fokus. Es ist zwar erforderlich, die ausländischen Autobahnnutzer an den Kosten der Autobahninfrastruktur zu beteiligen, doch die Einnahmen aus einer solchen Pkw-Maut würden sich aber voraussichtlich in einem ersten Schritt in einem überschaubaren Rahmen halten. Finanziell deutlich mehr bringen würde dagegen die dringend notwendige Reform der Autobahnversorgung, insbesondere bei der Schaffung von neuen Autobahn-Raststätten und Lkw-Parkplätzen. Sie würde alleine über eine Milliarde Euro einsparen. Die bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen sind über 50 Jahre alt, nicht mehr zeitgerecht und zum Nachteil aller Autobahnbenutzer.

ADAC-Vorschlag zur Pkw-Maut bringt mehr Verkehr und weniger EinnahmenDie Vereinigung Deutscher Autohöfe, kurz VEDA genannt, spricht sich deutlich gegen den ADAC-Vorschlag aus, dass die Pkw-Maut durch eine Mineralölsteuer-Erhöhung ersetzt werden soll. Er erscheint im ersten Moment nach Innen (Deutschland) gerecht, ist aber nach Außen (Europa) äußerst unklug mit nachvollziehbaren Nachteilen, nämlich mehr Verkehr und höhere Umweltbelastungen.
Deutschland ist das Durchreiseland Nr. 1 in Europa, sowohl für den Privat-, als auch für den Transport-Verkehr. Wir haben nicht nur die Belastungen der Straßen, sondern auch der Umwelt durch die Abgase. Deshalb ist es das wichtigste Ziel, die Durchfahrt auf das Notwendigste zu reduzieren.

Wegen Unvermietbarkeit: Pächter-ZwangsverpflichtungDie an der A93 zwischen Regensburg und Hof gerade im Bau befindlichen Autobahn-Raststätten Waldnaabtal kommen nicht zur Ruhe. Der öffentlich gemachte Vorwurf, dass diese Projekte auf Jahre hinaus unwirtschaftlich bleiben und eine reine Verschwendung von Steuergeldern darstellen, konnte von Seiten des Bundes und der Länder nicht entkräftet werden. Jetzt stellt sich die Frage, wer die Anlagen als Pächter betreiben soll. Eine Nachfrage von Pächterseite ist kaum vorhanden. Der Verpächter, die Firma Tank&Rast, verbleibt nur der schon oft praktizierte Trick, mit der, nennen wir es einmal "Zwangsvermietung".

Autohöfe an der Autobahn immer beliebterDie von der Vereinigung deutscher Autohöfe organisierte 70/50 Aktion, bei jeder Toilettengang mit einem 20 Cent Geschenk belohnt wurde, hat im vergangen Sommer für großes Aufsehen und mediales Interesse gesorgt.

Dabei wurde das hervorragende Preis-/Leistungsverhältnis der Autohöfe an der Tankstelle und im Restaurant in den Fokus der Autobahnnutzer gebracht. Auch beim ADAC- Raststätten-Test schnitt man wieder außerordentlich gut ab. Die Autohöfe sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Autobahn und bergen für Bund und Länder ein Einsparpotenzial von 1 Milliarde Euro.

„Jetzt red i“ ist eine Bürgersendung des Bayerischen Fernsehens, die sich seit 1971 aktuellen Themen von Bürgern widmet.

Themen über die sich Bürger aufregen, stehen im Mittelpunkt der Berichterstattungen.
Auch die Vereinigung Deutscher Autohöfe (VEDA e.V.) ärgert sich über Steuerverschwendung und Behördenwillkür:

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