Pünktlich zur Wahl der „24er-Gruppe“ als beste Rastanlagen-Kette Deutschlands – es ist die 14. Auszeichnung in Serie – haben sich die Verantwortlichen der Autohöfe vor Ort hohen Besuch nach Bonfeld eingeladen.

Staatssekretär Steffen Bilger und der Bundesabgeordnete Alexander Throm (beide CDU) durften gemeinsam das neue Exponat des BAM in die Vitrine heben.So konnten Geschäftsführer Daniel Ruscheinsky, Jessica Ruscheinsky, Pächter Kay Nekolny und Museumsdirektor Reinhold Weinmann den Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Steffen Bilger (CDU), und den CDU-Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis Heilbronn, Alexander Throm, im „BikiniArtMuseum“ begrüßen. „Wir wollen zeigen, dass Kultur und Autohöfe kein Gegensatz sein müssen“, eröffnete Daniel Ruscheinsky den rund einstündigen Besuch. Im Schnelldurchgang führte Weinmann die Entourage durch das erst Anfang Juli eröffnete erste Museum für Bademode und ihre Geschichte.

Auf mehr als 2000 Quadratmetern Ausstellungsfläche reisen die Gäste nun durch die Historie der Badebekleidung: von den Anfängen im 19. Jahrhundert über die Erfindung des Bikinis 1946, bis hin zur Gegenwart. Bilger wurde während seines Aufenthalts in der Kurstadt eine besondere Ehre zu teil. So durfte der gebürtige Schongauer ein neues Exponat, das pünktlich zum Besuch in Bonfeld eingetroffen war, in die historische Vitrine heben. „Wenn Sie so etwas öfter machen, sagen Sie Bescheid“, scherzte der 41-Jährige und packte sachte zu. Neu in der Ausstellung zu sehen ist nun ein Badekostüm aus der Zeit zwischen 1880 und 1900, erklärte Weinmann. „Es war eine angestrengte Suche. Für unsere Sammlung ist es besonders wertvoll“, betonte der Museumsdirektor, weil das Kostüm vollständig ist. Das heißt: Schuhe, Strümpfe, Pumphose, Kostüm und Badehaube sind alle beisammen. Auf dieses Kleidungsstück aufmerksam wurden die Museumsverantwortlichen nach einem Tipp von Kuratorin Ghislaine Rayer, mit der das BAM seit der ersten Planung eng zusammenarbeitet. Fündig wurden Weinmann und Ruscheinsky dann im US-amerikanischen New York. „Dort wurde es in einem Antiquitätenhandel zum Verkauf angeboten“, sagte Weinmann. „Wir sind glücklich und stolz, das nun gefunden zu haben.“ Nach den ersten Wochen zog der Museumsdirektor ein positives Zwischenfazit. Die Besucherzahlen stiegen kontinuierlich an und das Interesse - auch an Museumsführungen- sei groß. „Allesüber 100 Besucher am Tag sind ein absoluter Traum“, sagte Weinmann. „Am Donnerstag kamen 155 Gäste.“ Und auch der Staatssekretär zeigte sich von der Weltneuheit begeistert. Es sei beeindruckend, was aus privater Hand geschaffen worden sei. Er freue sich, dass trotz Corona viele Besucher ins Museum kämen.

Doch Bilger war nicht nur zur Besichtigung des Museums nach Bonfeld gekommen. Denn es standen auch verkehrspolitische Themen auf der Agenda. So wünschen sich die Autohofbetreiber an der Autobahn beispielsweise noch entsprechende Schilder, die auf das BAM hinweisen. Noch sei dies Ländersache, erklärte Bilger. Ab 1. Januar 2021 gehen solche Angelegenheit in den Aufgabenbereich des Bundesverkehrsministeriums über. Dann könne man das Thema noch einmal angehen. „Ich habe grundsätzlich Verständnis für den Wunsch, aber es muss auch übersichtlich bleiben. Man kann nicht alles genehmigen.“

Verkehrspolitische Themen standen auch auf der Agenda.

Fotos: Falk-Stephane Dezort

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