Es gibt nur ganz wenige, die so viel geleistet haben wie er. „Toni“ Strohofer, der Schöpfer der größten und vielfältigsten Rastanlage der Welt, dem Autohof Geiselwind an der A3 zwischen Nürnberg und Frankfurt, ist im September im Alter von 78 Jahren zuhause friedlich, aber letztendlich doch unerwartet, verstorben. Er gehört zu den Revolutionären der deutschen Rastanlagenszene und war seiner Zeit immer um Jahre voraus.

Toni Strohofer, Ehrenmitglied und Gründer der VEDA ist tot

Sein Maxim „Rastzeit ist auch Nutzzeit“ hat er in seinem Rastimperium eindrucksvoll realisiert.

Tausende von Gästen täglich wurden von der Familie Strohofer, dessen Alphatier er war, seit Jahrzehnten bestens bewirtet, versorgt und unterhalten.

Die Trauermesse fand in der eigenen Autobahnkirche Geiselwind statt

Anton Strohofer war mit den Autohof-Legenden Heinz Elbert vom Autohof Rheinböllen und Willy Schürmann vom Autohof Vechta, alle drei Ehrenmitglieder der VEDA, zusammen mit Alexander Ruscheinsky (24-Autohöfe, damals noch EuroRastpark), dem Ehrenpräsident der VEDA, die Hauptbeteiligten der Gründung der VEDA. Wohlwissend von der Bedeutung, dass im Spannungsfeld Autobahn, Verkehrspolitik und der bundeseigenen Raststätten ein Bundesverband zur Interessensvertretung unabdingbar wird.

Toni Strohofer war auch ein ausgesprochener Familienmensch. Er fühlte sich am wohlsten im Kreise seiner Frau Herlinde, seiner vielen Kinder und Enkeln und mittlerweile auch Urenkeln. Viele sind in das Unternehmen eingebunden, so auch Ruth Strohofer, die als Vorstand in der VEDA jahrelang das Engagement ihres Vaters im Branchenverband fortsetzte.

Die Trauerfeier fand in der eigenen Autobahnkirche Geiselwind statt. Es kamen so viele Trauergäste, dass man die Messe per Bildschirm in die große Eventhalle übertragen musste.

Übertragung der Trauermesse in die Eventhalle

Die VEDA war vertreten durch Alexander Ruscheinsky, Ferdinand Schuster und Herbert Quabach. Als der Trauerzug durch den Autohof in Richtung Friedhof sich in Bewegung setzte und Toni nochmals und zum letzten Mal an vielen Stationen seines Lebenswerkes vorbeigetragen wurde bekamen die Teilnehmer des Trauerzugs eine Gänsehaut als die parkenden Lkws von allen Seiten ihre Hörner ohrenbetäubend und eindringlich aufhupten. Am Grab war auch die musikalische Umrahmung mit Bläsergruppen und zwei Topgitarristen sehr emotional.

Blumengruß der VEDA - In Gedenken an ihr Gründungs- und Ehrenmitglied Anton Strohofer

Text/Fotos: Alexander Ruscheinsky (24-Autohöfe)

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